Die Landesskandalbanken

In der »Zeit« von letzter Woche beleuchtete ein Artikel die Lage der Landesbanken in Zeiten der Finanzkrise - und wieso sie mit den von ihnen angehäuften Giftpapieren jetzt Länder und Kommunen vor große Probleme stellen:

http://www.zeit.de/2009/48/Landesbanken?page=all

Demnach haben sich die Landesbanken rechtzeitig, bevor die Aufnahme von Geldern mit Staatsgarantien verboten wurde, mit rund 400 Milliarden Euro »vollgesaugt«. Diese Gelder, für die die Länder noch bis 2015 in der Pflicht stehen, sind dann im Rausch zu einem Großteil in jene risikoreichen Anlagen geflossen, die jetzt dramatisch an Wert verloren haben. Den Kapitalbedarf der Landesbanken zur Krisenbewältigung müssen jetzt die Eigner (Länder und Sparkassen) decken bzw. der Bankenrettungsfonds Soffin des Bundes. Die Finanzkrise geht also weiter …